Das palästinensische Volk muss leben und frei sein!
Internationale Antiimperialistische Einheitsfront gegen Faschismus, Krieg und Umweltzerstörung
Bereits im Dezember 2023 erklärten die Co-Präsidentinnen der Einheitsfront Edithluz Castro und Monika Gärtner-Engel in einer gemeinsamen Resolution:
„Wir verurteilen entschieden den abscheulichen, auf die Vertreibung oder Vernichtung des palästinensischen Volkes in Gaza abzielende Aggression des zionistischen Staates Israel. Sie wird im Rahmen zwischenimperialistischer Konkurrenzkämpfe unterstützt von führenden imperialistischen Ländern wie USA oder Deutschland.
Dieser Krieg muss sofort beendet und sämtliche israelische Truppen zurückgezogen werden! Die imperialistischen Verursacher müssen Schadenersatz an das palästinensische Volk bezahlen und vollständig sein Recht auf ein freies Palästina akzeptieren!“
Das Leiden des palästinensischen Volkes im Gaza-Streifen wächst seitdem jeden Tag ins Unermessliche. Laut WHO ist eins von sechs Kindern unter zwei Jahren im nördlichen Gazastreifen „akut unterernährt“. Das zionistische Israel verhindert, dass Hilfskonvois mit dringend benötigten Lebensmitteln und Medikamenten in den Gazastreifen gelangen. Während Familien und Kinder in Gaza hungern, hinterlässt Israel militärische Zündbomber, die wie kleine Lebensmitteldosen aussehen, was an Menschenverachtung kaum zu überbieten ist. Das bewusste Aushungern der Bevölkerung im Gaza-Streifen ist eine Methode zur Auslöschung des palästinensischen Volkes!
Beim sog. „Mehl-Massaker“ schoss Israel auf Menschen, die sich um die Verteilung der Hilfsgüter scharten. 118 Menschen starben, 760 wurden verletzt. Das zionistische Israel behauptete, nicht in die Menge geschossen zu haben, dass die Menschen lediglich in der Massenpanik erdrückt wurden. Eine üble Spurenverwischung, die den hungernden Massen die Schuld für das Massaker zuschiebt! Jetzt haben Untersuchungen ergeben, dass in den Leichen Kugeln von NATO-Waffen gefunden wurden, die von der israelischen Armee verwendet werden. Seitdem werden vermehrt Hilfsgüter per Luft abgeworfen. Die abgeworfenen Güter sind keine reale Hilfe, weil es viel zu wenig sind. Diese Abwurf-Methode provoziert außerdem Verteilungskämpfe, die dann wieder demagogisch als Bandenkrieg diffamiert werden. Das ist chaotisch, teuer und gefährlich: riesige Boxen, deren Fallschirm sich nicht öffnet, haben schon Menschen erschlagen.
Der EU-Außenbeauftragter Josep Borell bezeichnete zutreffend das Aushungern der Bevölkerung im Gaza-Streifen als „Kriegswaffe“ und forderte, dass der UN-Sicherheitsrat diese Kriegswaffe in Gaza genauso verurteilt wie er das für die Ukraine getan hat. Wäre das ehrlich gemeint – dann müssten EU und USA umgehend sämtliche finanzielle und militärische Unterstützung für Israel stoppen. Keine Waffen, kein Geld mehr für die zionistische Aggression gegen das palästinensische Volk!
Die Kriegsgefahr wächst außerdem durch das Eingreifen der NATO und anderer Kräfte im südlichen Roten Meer anlässlich des Beschusses von Handelsschiffen durch die Huthi-Organisation. Unser Protest gegen die Kriegsbrandstiftung in der Region durch die NATO bleibt davon unberührt.
Das Konsultativkomitee der Einheitsfront fordert:
Für ein sofortiges Ende der Besatzung der palästinensischen Gebiete durch das zionistische Israel! Sofortiger Rückzug der israelischen Militäreinheiten!
Stopp der Aushungerung des palästinensischen Volkes als Teil eines sich entwickelnden Völkermords!
Sofortigen Zugang der Hilfskonvois in den Gazastreifen!
Für eine konsequente Unterstützung des palästinensischen Befreiungskampfs, gerade auch von den Völkern aus den arabischen Ländern!
Und ruft die antiimperialistischen Kräfte der Welt auf:
Organisieren wir die Solidarität mit dem palästinensischen Volk auf der ganzen Welt – zum Beispiel mit breiten Protestaktionen am 15. Mai, dem Nakbatag, unter dem Motto „Heute sind wir alle Palästinenser!“!
Stärkt die antiimperialistischen Kräfte auf der Welt – stärkt die Einheitsfront!
Free Palestine!