Wenn wir Imperialismus, Faschismus und Kapitalismus besiegen, können wir die Menschen und den Planeten vor einer globalen Umweltkatastrophe retten
Beitrag für den Hamburger Umweltkampftag der ICOR basierend auf den Beitrag der ICOR europa zum online Webinar am 5.10.25 zur Vorbereitung des internationalen Umweltkampftags am 15.11.!
Solidarische Grüße an alle Freunde, Mitstreiter, Genossinnen und Genossen
Wie ist die Lage in Sachen Klima- und Umweltkatastrophe in Europa/ EU
Entgegen aller grün gefärbten Propaganda des EU-imperialistischen Bündnisses: Das Klimaziel - 55 Prozent Reduzierung bis 2030 – ist bereits verfehlen. Die Artenvielfalt ist sowohl an Land als auch im Wasser auf dem Rückzug. Gleichzeitig stehen die Wasserressourcen kräftig unter Druck – nicht nur, in Südeuropa. „Der Verkehrssektor ist noch immer stark von fossilen Brennstoffen abhängig,“ moniert selbst die Europäische Umwelt Agentur. (EEA). Europa ist zudem der Kontinent, der sich im Zuge der Klimakrise am schnellsten aufheizt, dem Bericht der EEA zufolge zweimal so schnell wie der globale Durchschnitt.
Wer sind die Hauptverursacher?
In einer Studie 2025 haben Forschende vom Dartmouth College in New HampshireKlimaschäden ausTreibhausgasemissionenin Verantwortung einzelner Unternehmen veröffentlicht.
„Die Emissionen von nur 111 Unternehmen haben zwischen 1991 und 2020 weltwirtschaftliche Schäden von etwa 28 Billionen Dollar (24,6 Billionen Euro) verursacht. Neun Billionen Dollar (acht Billionen Euro) davon gehen der Studie zufolge allein auf das Konto von fünf Unternehmen mit den höchsten Emissionen: Chevron, ExxonMobil, Saudi Aramco, Gazprom und BP.
Faschismus befördert Umweltzerstörung
Die weltweite Schifffahrt ist für fast 3 % der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Donald Trump macht das minimale Abkommen der IMO (Internationalen Seeschifffahrts- organisation) für einen schrittweisen Übergang zu umweltfreundlicheren Schiffskraftstoffen zunichte! Das Ziele der IMO bis 2050 bei CO2 Ausstoß auf Null zu kommen wird torpediert. Donald Trump droht jedem Land, das für die neuen Maßnahmen zur Emmissions-Reduzierung stimmt, mit Sanktionen, Erhöhung der Hafengebühren und Zöllen!
Ganz im Interesse der weltweiten Großreeder und Hafenkapitalisten – freie Fahrt für Profit!
Es ist eine entscheidende Frage für die Zukunft der Menschheit, dass von der Arbeiter- und Umweltbewegung das international alleinherrschende Finanzkapital und ihre kapitalistische Produktionsweise ins Visier genommen wird. Die griechische Seefahrergewerkschaft Penen hat im September einen 24 Stundenstreik in Piräus für bessere Arbeits- und Umweltschutzmaßnahmen organisiert!
Deswegen muss die ICOR Losung weltweit verbreitet werden:
Nur wenn wir Imperialismus, Faschismus und Kapitalismus besiegen, können wir die Menschen und den Planeten vor einer globalen Umweltkatastrophe retten.
* Die IMO mit Sitz in London und 176 Mitgliedstaaten ist für die Regulierung der Sicherheit und des Schutzes der internationalen Schifffahrt sowie für die Verhütung von Umweltverschmutzung zuständig.